»Fotografien vom Rande der Gesellschaft« | Katalog zur Fotoausstellung mit 19 Farb- und 9 s/w-Fotos, mit Textbeiträgen von Christoph Butterwegge, Jochen Vogler und Hans-Dieter Hey.
Michel, ein Dresdner, landet im Hotel »Artushof« bei Wolkental – ein Name, der nach Idylle klingt. Doch was ihn erwartet, ist das Gegenteil: eine Landschaft, erstarrt in der Kälte und durchzogen von grünen Spuren im Schnee – leuchtende Narben einer Welt nach dem Atomschlag. Nichts ist mehr lieblich, nichts mehr Goethe.
Ein Bildband mit Fotografien des ADN-Bildjournalisten Horst Sturm, herausgegeben von seiner Schülerin und Kollegin Gabriele Senft. Fotografien aus dem Alltag im Sozialismus.
Nach »Amboss oder Hammer« führt Volker Hermsdorf seine Gespräche über Kuba fort und diskutiert politische, militärische und geheimdienstliche Aspekte mit kompetenten Gesprächspartnern.
Über die Volksmacht in der DDR.
Von der DDR könnte sich die BRD »eine Scheibe Demokratie« abschneiden. Aber damit würde die Macht des Kapitals bröckeln – das jedoch kann sie bei Strafe ihres Untergangs nicht wagen.
Jugoslawienkrieg: An einem Markttag fliegen NATO-Flugzeuge einen Bombenangriff auf die Brücke von Varvarin. Ihre Taktik scheint der Taktik der Legion-Condor im Spanienkrieg nachempfunden.
Gabriele Senft ist den Opfern und Angehörigen seit Jahren eng verbunden.
Hans Modrow (Politiker, Ost) und Volker Hermsdorf (Journalist, West) tauschen sich aus: Über Kuba, die Entwicklung des Sozialismus in Vergangenheit und Zukunft und wie eine andere Welt möglich wird.
Héctor Corcho, damaliger Kulturattaché der deutschen Botschaft der Republik Kuba befragte Heinz Langer, früher Botschafter der DDR in Kuba, zu dessen Leben.
Im Unterschied zur BRD mit ihrer verfassungsrichterlichen »freiheitlich-demokratischen Grundordnung« gab es in der DDR eine Diktatur – die »Diktatur des Proletariats«. In der DDR-Gesellschaft wurde offen darüber gesprochen.